Ein Lächeln mit Biss

Immer die gleichen paar Schritte am Gitter entlang.
Müd’ und erloschen. Und Du warst mal so’n guter Fang!
Ein Lächeln mit Biss. Ein richtiges Biest
mit sicherer Witterung, wild und verliebt.
Stolz und verletzlich. Bald nur noch verletzt.
Gefangen, gezähmt, gelangweilt, gehetzt.
Gehetzt und gelangweilt. Tagein und jahraus
ein stummes Weben in Saus und Braus.
Komm, schenk mir ein Lächeln mit Biss.
Komm, schenk mir ein Lächeln mit Biss.

Aus’m Leim. Aus der Traum.
Hospitalismus auf engstem Raum.
Träges Fleisch, träger Reflex,
süffiges Phlegma, Tantra statt Sex.

Komm, schenk mir ein Lächeln mit Biss.
Komm, schenk mir ein Lächeln mit Biss.
Komm schon, schenk mir ein Lächeln,
komm schon, schenk mir ein Lächeln,
komm schon, schenk mir ein Lächeln mit Biss!
Wozu noch lügen, wenn Dir doch keiner glaubt?
Wozu sich verbiegen? Ist längst alles erlaubt
in Deiner Voliere. Nur Mut, nur zu!
Du bist Dein Wärter, hast den Schlüssel dazu.
Nur Mut, nur zu, Du bist der Schlüssel dazu.

Komm, schenk mir ein Lächeln mit Biss.
Komm, schenk mir ein Lächeln mit Biss.
Komm schon, schenk mir ein Lächeln,
komm schon, schenk mir ein Lächeln,
komm schon, schenk mir ein Lächeln mit Biss!

Du warst so’n guter Fang! Ein richtiges Biest
mit sicherer Witterung, so wild und verliebt.
Komm schon, schenk mir ein Lächeln,
komm schon, schenk mir ein Lächeln,
komm schon, schenk mir ein Lächeln mit Biss!

Komm schon, schenk mir ein Lächeln,
komm schon, schenk mir Dein Lächeln,
komm schon, schenk mir Dein Lächeln mit Biss!